Die Farb-Therapie

Die Farbtherapie ist eine Fachrichtung der Alternativmedizin, die sich die therapeutische Wirkung von Farben auf die menschliche und tierische Psyche sowie den menschlichen und tierischen Organismus zunutze macht. Basiert auf der Erkenntnis, dass Farben und Licht die Menschen und Tiere sowohl positiv als auch negativ stimmen können.

 

Bei der Farbtherapie (Chromotherapie) wird die psychologische Wirkung von Farben genutzt, um Krankheiten vorzubeugen oder körperliche und psychische Probleme zu behandeln. Der Patient wird bei der Farbtherapie mit farbigem Licht bestrahlt. Grünes Licht etwa soll die Kreativität fördern, Gelbes Licht soll entspannen und steht für Heiterkeit, Blau lindert Schmerzen und fördert die Heilung und Rottöne sollen stimulierend und vitalisierend wirken. Bei beiden Therapien wird der Körper mit farbigem Licht bestrahlt, um Alltagsbeschwerden, Hauterkrankungen und psychische Probleme zu behandeln. Aufgrund der vorwiegend positiven Berichte kommen deshalb seit wenigen Jahren Farblichtanwendungen auch im Wellness-Bereich immer häufiger zur Anwendung, aber auch die asiatische Lehre des Feng Shui beschäftigt sich ausführlich mit dem geziehlten Einsatz von Licht und Farbe etwa im Wohnbereich.

 

Im europäischen Kulturkreis war der Dichter Johann Wolfgang von Goethe einer der ersten, der sich intensiv mit der Wirkung der Farben auf die menschliche Psyche beschäftigte. 1810 erschien von ihm das Buch “Zur Farbenlehre”, das er als sein Lebenswerk betrachtete und für noch bedeutungsvoller hielt als seine literarischen Schriften. Als Begründer der modernen Farbtherapie gilt der Amerikaner Edwin D. Babbit, der in seinem 1878 herausgegebenen Werk “Die Prinzipien von Licht und Farbe” praktische Anwendungsmöglichkeiten beschrieb. Das heutige breite Interesse an der Farbtherapie ist vor allem dem deutschen Heilpraktiker Heinz Schiegl zu verdanken, der 1979 ein populärwissenschaftliches Buch zu diesem Thema unter dem Titel “Colortherapie” veröffentlichte.

 

Die Farben des Regenbogens und deren Wirkspektrum

 

VORWORT / INFO / HINWEIS: Tiere "sehen" kein Rot als Farbe. Unsere Vierbeiner sehen nur die Farben "Gelb bis Blau". Jede Farbe sendet jedoch mittels Schwingungen. Für unsere Tiere sind diese Schwingungen jedoch sichtbar/fühlbar sodass sie wissen um welches Farb-"Spektrum" es sich hier handelt.

 

Für therapeutische Zwecke wird es ebenso über die Haut aufgenommen. Es reichen ca 30 Minuten mittels Farbtherapie-Lampe (bzw. bestrahlen)

 

Tiere NIE zu irgendetwas zwingen. Wenn sie nicht möchten dann möchten sie nicht.

 

Wenn sie meinen dieses Farblicht jetzt zu brauchen dann werden sie es sich "holen". Man kann zweimal am Tag eine Bestrahlung machen oder eine Berieselung mit dementsprechenden farbigen Licht und bei stärkeren Leiden etc auch dreimal am Tag anwenden.

Man kann auch mit Decken und Tüchern, Bettchen etc arbeiten

 

Tipp: Am besten eine Farb-Therapie-Lampe aufdrehen. Meistens suchen die Tiere dann die Farbe die sie gerade brauchen und legen sich davor etc....

Wichtig: Eine Farb-oder Lichttherapie ersetzt KEINEN Tierarzt. Eine Farb-und/oder Lichttherapie kann NIE als Einzeltherapie angesehen werden sondern immer NUR unterstützend wirken und angewandt werden !!!!!

 


Die Licht-Therapie / UV-Licht

 

DIE LICHTTHERAPIE - Es ist lange bekannt, dass sich Sonnentage und eine helle, lichtdurchflutete Umgebung positiv auf das Gemüt auswirken. Doch erst vor etwa 20 Jahren hat man Licht als Therapieform für depressive Erkrankungen entdeckt.

 

Auch benötigt der Körper Licht und UV-Strahlung zur Herstellung (Synthetisierung) von Vitamin D.

 

Ebenso ist seit langem bekannt das UV-Licht gegen böse Bakterien, Viren, Keime und Pilze wirkt und diese erfolreich abtötet (wie Bakterien im Trinkwasser oder den Hautpilz Microsporum Canis uvm).

 

Als Abschluss - der Körper und Organismus ob Tier oder Mensch - braucht unbedingt Sonnenstrahlen oder UV-Strahlung um zu überleben.

In den kalten, langen und düsteren Wintertagen kann man sich hier leicht mit einer dementsprechenden UV-Lampe behilflich sein und dem Körper sowie dem Geist etwas Gutes tun und dem seiner Vierbeiner .

 

Was ist eine Licht-Therapie

 TAGESLICHT-Lampe

UV-Licht tötet Bakterien, Viren und Pilze. Viele Tierkliniken arbeiten bereits mit UV-Licht bei der Reinigung und der Desinfektion. UV-Licht spendet auch das lebensnotwendige Vitamin D für uns Lebewesen.

 

Es ist umstritten OB Katzen Vitamin D durch Sonnenlicht synthetisieren können oder über ihre Nahrung (in Form von Beutetieren) aufnehmen.

Es gibt bisweilen keine einzige Studie darüber welche besagt das Katzen kein Vitamin D aus UV-Licht ziehen können.

 

Man sollte unbedint vermeiden in ein Rotlicht sprich Infrarotlicht zu sehen um die Augen und das Augenlicht zu schonen.

 

Sollte das Tierin die Lampe schauen sollte man es ablenken oder/und streicheln etc.....

 

Vorallem in der dunklen Winterzeit ist es nicht nur für uns Menschen, sondern auch für unsere Vierbeiner wichtig, täglich die Einwirkung und Wirkung von UV-Licht in Form einer Lichttherapie zu geniessen wenn keine Sonne am Himmel erscheint.

Das kann man leicht umsetzen indem man eine UV-Glühbirne kauft (im normalen Baumarkt erhältlich oder über Onlineshops)

 

Für die Lichttherapie ist das natüriche Sonnenlicht oder das dem Sonnenlicht nachempfundene helle Licht einer Lampe am besten geeignet. Mindestens 2.000 Lux sind vonnöten, damit das Licht seine physiologische Wirkung erzielen kann. Soviel nimmt man auf, wenn man an einem sonnigen Frühlingstag aus dem Fenster sieht.

 

Ein Sommertag bei uns bietet 10.000 Lux und am Äquator sind es sogar 80.000 Lux.

 

Die Innenbeleuchtung bietet hingegen nur etwa zwischen 300-800 Lux.

 

UV-Licht schädigt das Auge somit dürfen Sie sowie ihre Vierbeiner nie direkt in das Licht schauen. Für eine wirkungsvolle Therapie sollte das Gesicht jedoch der UV-Lampe zugewandt sein. Hierfür würde sich gut eine der Deckenlampen eignen

Licht wird jedoch nicht nur über die Augen aufgenommen sondern auch und vorallem mit der Haut - ob jetzt UV-Licht oder färbiges Licht und deren Referenzbereich.

 

Eine sinnvolle Anwendung wäre mindstens zwischen 60 Minuten und 2-3 Stunden je nach Lux-Stärke. Im Winter spricht auch nichts über eine andauernde Anwendung (zb Austausch der Glühbirne des Deckenlichts gegen eine Tageslichtglühbirne)

 

Tageslichtlampe, Lichttherapie, Farbtherapie
Bild: Eine Tageslichtlampe geschützt durch den Papierschirm

Die Infrarot-Licht-Therapie

 

Die Infrarot-oder Wärmelampen erzeugen ihre Wärme durch einen Lichtfilter. Dieser filtert das rote, nicht sichtbare Licht aus und lässt nur noch die sogenannte nahe Infrarotstrahlung durch. Damit eine Infrarotlampe Wirkung zeigen kann, muss sie richtig eingesetzt werden.

Die im Körper empfundene Wärme aktiviert das Abwehrsystem und die Haut wird bei der Bestrahlung zu einer regenerativen Wirkung angeregt.

Die Strahlen werden nicht auf der Hautoberfläche reflektiert, sondern dringen einige Millimeter unter die oberste Hautschicht. Das wird sowohl vom Menschen als auch von Tieren als sehr angenehm empfunden und dieses Wohlgefühl breitet sich im ganzen Körper aus.

Der Abstand zur Infrarot-Lampe sollte mindestens 30cm betragen und die Bestrahlung sollte nicht mehr als ca 20-30 Minuten dauern. Man kann die Bestrahlung durchaus 2-3x am Tag wiederholen. Tiere sowie Menschen sollten nicht direkt in das Licht schauen da es das Augenlicht gefährden kann. Tiere wissen WANN genug ist oder ihnen warm wird und sie verlassen dann ihren "Liegeplatz" vor der wärmenden Lampe.

Anwendung bei folgenden Symptomen:

  • Schnupfen und Erkältungskrankheiten
  • Ohrenschmerzen
  • Nebenhöhlen-und Stirnhöhlenentzündungen
  • Kopfweh
  • Muskelverspannungen und Muskelkater
  • Rücken-und Gelenksschmerzen

körperliche Ebene:

  • regt die Regenation von Körperzellen an
  • regt die Bildung von roten Blutkörperchen an
  • somit hilfreich bei Eisenmangel und Anämie
  • hilft bei niedrigen Blutdruck
  • hilft bei chronischer Erschöpfung
  • mildert die Frühjahresmüdigkeit
  • wirkt wärmend
  • wirkt anregend und aktivierend

nicht anwenden bei:

  • Zahnschmerzen oder manchen Formen rheumatischer Beschwerden
  • bei Bauchschmerzen die von Blinddarmentzündungen herrührt
  • bei Schwellungen und Gelenksanschwellungen
  • bei FIEBER
  • bei Hämophilie (Bluter-Krankheit)

Wichtig:
Zwar dringt die Infrarotstrahlung nur wenige Millimeter ins Gewebe ein. Dennoch muss ein gewisser Abstand zur Infrarotlampe eingehalten werden, um Verbrennungen zu vermeiden.

 

 


Farbpunkturlampe gibt es hier zu kaufen:
Im Einklang mit der Natur  Shop

oder einfach selbst eine basteln mit Farbfolien und einer starken Taschenlampe

 

© by Nicole Schwab - 2013