Schilddrüsenüberfunktion - RADIOJODTHERAPIE - Erfahrungsbericht aus dem Jahre 2010 !!


Bei meinem Kater Gismo wurde im Dezember 2010 eine Schilddrüsenüberfunktion diagnostiziert.

Wir bekamen daraufhin Medikamente "Thiamazol Tabletten" und "Thiamazol Salbe fürs Ohr", "Carbimazol Tabletten". Die SD konnte somit in den Normalbereich eingestellt werden jedoch wies Gismo eine Unverträglichkeit gegen den Wirkstoff "Methimazol" auf welcher in jedem SDÜ-Medikament vorhanden ist.

Da die Organe schon vergrössert waren (Herz, Niere, Leber, Galle), die Blutbilder schon erhöhte Werte aufzeichneten (trotz gut eingestellter Schilddrüse) und schwer einstellbarer Diabetes dazu kam (mit Insulinresistenz), entschlossen wir uns im März 2011 zu einer Radiojodtherapie.

Eine spezielle Einrichtung in Österreich gibt es nur in Wien, in der Veterinärmedizinischen Uniklinik Wien ("Vet Med") welche Radiojodtherapien durchführt. Und das auch "nur" bei gutartigen "Adenomen". Für bösartige "Karzinome" kommen nur die Unikliniken in Giessen - Deutschland, Holland und Schweiz in Frage da Wien nicht über das geeignete radioaktive Jod (Iod 131) in einer derartig hohen Konzentration verfügt.

 

SD-Radiojodtherapie

In der Tiermedizin gilt die Radioiodtherapie bei der Schilddrüsenüberfunktion der Katzen als Therapiemethode der Wahl, wird aber wegen der erforderlichen technischen Voraussetzungen und der Strahlenschutz-Anforderungen nur in geringem Ausmaß durchgeführt.

Sie stellt bei gutartigen Schilddrüsenerkrankungen eine nebenwirkungsfreie und risikofreie Behandlungsalternative zur Operation dar.

Das hierbei verwendete radioaktive Jod (Jod-131) sendet eine so genannte Betastrahlung aus, die krankes Schilddrüsengewebe gezielt abtöten und ausschalten kann.
Dabei sucht das radioaktive Jod über den Blutstrom die kranken Schilddrüsenzellen selbständig auf und kann dort gezielt seine Wirkung entfalten. Die Reichweite dieser Betastrahlen beträgt maximal 2 mm, so dass das umgebende gesunde Gewebe und auch die benachbarten Gewebsstrukturen nicht geschädigt werden.

Dieser Vorgang (Zerstörung des kranken SD-Gewebes) dauert 3-4 Monate.

Bei einem adäquaten Ansprechen auf die Therapie, sollte in den darauffolgenden 1-3 Monaten eine kontinuierliche Verbesserung der klinischen Situation bemerkbar sein.

Bei Patienten mit adenomatöser Hyperplasie (97% der Katzen) ist bei 85% nach 1 Monat und bei 95% nach 3 Monate der euthyreote Zustand (Heilung) erreicht. Bei ganz großen Adenomen oder Karzinomen kann nach 3-4 Monaten noch immer eine Hyperthyreose (Schilddrüsenunterfunktion) vorliegen, wo dann mittels einer zweiten Therapie in der Regel eine Heilung erzielt werden kann.

 

Nebenwirkungen der RJT

Nebenwirkungen sind im allgemeinen selten und von geringer Ausprägung: Bei grosser Schilddrüse und hohen therapeutischen Aktivitäten kann 3-5 Tage nach der Applikation eine Strahlenthydroiditis auftreten, welche durch Entzündungshemmende Medikamente therapeutisch gut beherscht werden kann.
Vorübergehend kann durch die Zerstörung von Schilddrüsengewebe eine kurzzeitig verstärkte Überfunktion auftreten oder eine vorübergehende bzw. bleibende Unterfunktion, welche eine medikamentöse Behandlung erfordern kann.

Eine Schilddrüsenunterfunktion ist viel besser als eine Überfunktion, da zum einem, eine Unterfunktion viel besser verträglichere Medikamente hat und auch viel mehr zur Auswahl bei einer evnentuelle Unterverträglichkeit und zum anderen weil eine Unterfunktion nicht die Organe schnell schädigt und zum Tod führt (bei einer SDU muss man auch sehr aufpassen nur ist sie "einfacher" im Handling)

 

Wichtiges vor einer Radiojodtherapie

Es wird auf jeden Fall empfohlen, vor der RJT zumindest für einige Zeit mit Medikamenten zu behandeln. Der Grund dafür ist, dass die SDÜ oft eine Niereninsuffizienz kaschiert, weil ja der gesamte Stoffwechsel auf Hochtouren läuft und somit auch die evtl. eingeschränkt arbeitenden Nieren zur Höchstleistung zwingt. Ist der Stoffwechsel wieder normal, kann es sein, dass eine (damals versteckte) Niereninsuffizienz zum Vorschein kommt.

Die einleitende Tablettentherapie bietet uns die Möglichkeit, den Stoffwechsel Ihrer Katze unter sogenannten „ Normalbedingungen“ zu beobachten, d.h. wir können erkennen, ob sich die Nieren und Leberwerte oder Herzfunktionen verändern. Im Gegensatz zu früheren Therapien, verzichtet man heute bei Herzfrequenzerhöhungen anfangs lieber auf sogenannte ß-Blocker.

Die Kontrolle der T4, Nieren-und Leberwerte sind unter der Therapie unerlässlich!

Durch die Regulierung der Schilddrüsenfunktion wird unter anderem der Blutdruck gesenkt. Als Folge dieser Absenkung werden auch die Nieren weniger durchblutet und es kann zum Anstieg der Nierenwerte kommen.

Die Nierenwerte sind – neben dem T4 Wert - die wichtigsten Parameter zur Weiterführung der Therapie!

Katzen, deren Nierenwerte sich unter der Tablettentherapie gravierend verschlechtern, sind weder Kandidaten für eine Radiojodbehandlung, noch für die Chirurgie (der Operation) !

 

Vorgehensweise / Voruntersuchungen / Abblauf der Therapie


Nach einem großen terrestrischen Blutbild (Nieren, Leberparameter, T4) wird auch noch ein Herz-Ultraschal gemacht (ob ein eventuell bereits vergrössertes Herz vorhanden ist)

Die Medikamentöse Tablettenbehandlung muss 1 Woche vor Beginn der Radiojodtherapie beendet werden, bei ganz schweren Patienten reichen 3-4 Tage vorher (Grund hiefür, die SD muss genügend radioaktives Jod aufnehmen können und die Tabletteneingabe hemmt dies).

Ist soweit alles in Ordnung (bei Gismo waren die Werte leicht erhöht und das Herz leicht vergrössert – nahmen wir in Kauf) wird unter kurzer Sedierung (Kurznarkose) eine Szintigraphie gemacht um festzustellen ob Adenome oder Karzinome und in welcher Grösse und Lage vorhanden.
Dann wird das radioaktive Jod (Iod-131) intravenös verabreicht und die Radiojodtherapie hat begonnen.

Die Katze muss wegen der Strahlenschutzbestimmungen für mindestens 5 Tage in Quarantäne (stationär) aufgenommen werden. Darf keinen Besuch/Kontakt erhalten ausser von den Ärzten und Pflegern.

In Wien hatte Gismo ein ca 2x1,6 m großes "Zimmer/Box" mit einem Kisterl, Essplatz, Schlafplatz mit einem Kisterlunterteil ausgefüllt mit einem Polster und einen passenden Karton darüber (wie eine Art Höhle) und Fleckerlteppiche darin.
Ich durfte ihm, Spielzeug, Decken, Leckerlis, Lieblingsfutter etc... mitgeben, jedoch bekam ich es nicht mehr zurück aufgrund der Strahlung.

Die Schilddrüsenwerte sind dann in 1 und 4-6 Monaten (je nach Klinik) zu kontrollieren.

Zur Erkennung einer demaskierten Nephropathie sollen die Nierenwerte in 14 Tagen, 1 Monat und 3 Monate kontrolliert werden.

Die Behandlungskosten beliefen sich für die Radiojodtherapie auf ca 650-670,00 Euro. Inkludiert ist hier die RJT, die Szintigraphie, die Sedierungen, die stationäre Quarantäne. Kann etwas mehr oder weniger sein, zB bei zusätzlicher Medikamentengabe oder Spezialfutter usw...
Die Kosten für das Blutbild und das Herzultraschal sind hier "nicht" inbegriffen. Diese Untersuchungen sind "vor" der RJT zu machen.

 

Strahlenschutzbestimmungen / nach der RJT

Auszug aus dem Merkblatt:
Nach Abschluss der Untersuchung und Behandlung ihres Tieres befinden sich noch geringe Mengen des radioaktiven Stoffes Jod(131) in dessen Körper. Ein Teil davon wird weiterhin mit dem Urin, dem Kot und dem Speichel ausgeschieden. Das in der Schilddrüse eingelagerte Jod-131 zerfällt langsam . Es geht von ihrer Katze und deren Ausscheidungen noch immer in geringem Maße ionisierende Strahlung aus.
Vor der weiter bestehenden Strahlung gilt es sich und die Umwelt zu schützen und eine Strahlenexposition muss in den nächsten 5-7 Tagen vermieden werden:

KEIN Kontakt ihres Tieres zu Säuglingen, Kindern, Jugendlichen unter 18 Jahren, Schwangeren und stillenden Müttern.
Kontakt mit "anderen Personen" ist auf das unbedingt notwendige Maß zu beschränken. Halten Sie, wann immer möglich, einen Abstand der größer als 2 Meter ist zu ihrem Tier.

Vermeiden Sie Kontakt mit Kot, Harn oder Speichel und tragen Sie Einmalhandschuhe.

Entsorgen Sie den Kot und den Urin ihres Tieres über die Toilette oder sammeln Sie den Kot/Urin für mindetens 2 Wochen und bewahren Sie diesen dann für mindestens 3 Monate an einem nicht zugänglichen Ort (Garage,Keller) auf.

Katzenpolster, -decken, etc müssen getrennt von der restlichen Wäsche zu Hause gewaschen werden.

Der Futternapf, etc, muss getrennt vom übrigen Besteck und Geschirr gereinigt werden.

 

Persönliche Anmerkungen:

Gismo hat die RJT gut überstanden. Es gab immer wieder Tage / Stunden dazwischen wo es ihm mal super mal wieder schlechter ging. Aber als er von der TK nach Hause kam, ging es ihm im Gegensatz zu vorher – Super.

Ich konnte den Abstand von mindestens 2 Metern "nicht" einhalten, Gismo wollte nur kuscheln, schmusen und bei mir schlafen. Ich war somit in diesen 1-2 Wochen nach der RJT meistens bei meinen Eltern und kam nur zu Essenszeiten/Spritz/Messzeiten und zum Schlafen (getrennt von Gismo) nach Hause. Das war Mega Beinhart für alle !!!

(im Nachhineingesehen würde ich die 1-2 Wochen so arge Trennung NICHT mehr machen. Wäre ich noch einmal in dieser Situation dürfte Gismo ab dem Tag an, wo er wieder nach Hause kommt, mit mir ins Bett gehen und 24 Stunden auf mir drauf kleben - ich würde ihn nie wieder wegsperren wegen der angeblichen Strahlung - wenn diese so arg wäre dann dürfte er noch nicht nach Hause - diesen Fehler mache ich nie wieder)

Gismo hatte immer zwischen 6,1 – 6,5 kg. Vor der Radiojodtherapie hatte er bedingt durch die SDÜ nur noch knapp 4,3 kg (trotz Heisshungers und Futtermengen von 700-900 gr/täglich). Nach einen Monat begann Gismo wieder zuzunehmen und hat momentan wieder 5,3 kg – Tendenz schnell zunehmend (Futtermenge bereits verringert auf 370-400 gr/täglich).

Nach ca. 5 Wochen begann Gismo´s Blutzucker zu sinken, und wir mussten auch die Insulingabe senken freu – Wir bekamen stabilere niedrigere Werte. Gismo´s Fell wurde wieder schön seidig, flauschig, glänzend. Er wurde ruhiger und schlief wieder mehr. Und er wollte wieder mehr schmusen und fing auch wieder an bei mir zu schlafen ^^

Ich kann jetzt 6 Wochen nach der RJT keine Anzeichen einer SDÜ mehr erkennen. Der Heisshunger ist noch ab und an vorhanden, aber der Stoffwechsel ist ja noch in der "Umstellungsphase".

Das Blutbild (Niere, Leber, usw...) sind alle fast wieder in der Norm, wunderschön zurückgegangen sowie auch das Herzchen, welches sich wieder in die Normalgrösse zurückgebildet hat Der T4 Wert (SD) ist ganz leicht in der Unterfunktion – stabil. Und die SDU-Medikamente werden super vertragen.

Nach ca 3 Monaten war der Heisshunger etc verschwunden, Gismo hat wieder schön an Gewicht zugenommen obwohl wir die Nahrungs"menge" wieder nach unten korrigiert und angepasst haben unter ärztlicher Anweisung/Anleitung. Die Blutwerte sind alle wieder super in der Norm gewesen (die Nierenwerte ganz leicht an der oberen Grenze) und Gismo hatte wieder ein normales Leben wie früher

Gismo hatte damals eine Menge Nebenwirkungen/Symptome von der SDÜ (bzw. SD-Medikamenten – kann man nicht genau sagen) – zB: extreme Abmagerung, Aggresiv, Ängstlich, Anstieg der Nieren/Leberwerte, Atemprobleme/Atemnot, Blähungen, Dehydrierung, Durchfall, Erbrechen, Erhöhter Puls (über 200), erhöhter Blutdruck (über 160), Fellausfall, Hecheln nach kleiner Anstrengung, Heisshunger, Herzrasen, laufendes Gähnen, Kühle Plätze aufsuchen, Lethargie, Muskelzuckungen, Nächtelanges Miauen, Nicht einstellbarer Diabetes, Nicht schmusen/schnurren wollen, Organvergrösserungen, Schlafstörungen/Schlaflosigkeit,, Schnelle Atmung, Schwanz peitschen, Starrer Blick, Struppiges Fell, Tastbefund am Hals, Übelkeit, Übelriechender Kot, Vermehrtes stinkendes Pupsen, Unruhe, Vermehrte Futteraufnahme,, Schluckbeschwerden, vermehrtes Schlucken, vermehrtes Trinken und Urinieren abwechselnd mit nichts Trinken, Verschreckt,, Verstecken, Zurückziehen, leicht reizbar und nervös,

 

Fazit: 

Zwar teuer, aber ein Erfolg auf ganzer Linie ohne viel Risiken oder Nebenwirkungen und für uns hat sich der Kosten/Nutzen-Faktor auf jeden Fall ausgezahlt. Aber die OP wäre noch teurer gewesen....

Und wir haben wieder einen komplett gesunden Kater Gismo zu Hause
Ich würde es sofort wieder machen und nicht zulange warten (wie ich gewartet hatte, ich hätte Gismo vorher schon einiges an Leidensweg ersparen können), aber wie gesagt, einiges sei zu beachten, allen voran das die Nieren noch in Ordnung sind !!!!

Und auch, hatte ich solche Angst wegen der paar Tage "stationäre Aufnahme" so ganz alleine der arme Kerl, ohne sein Zuhause, ohne mich (und Gismo war nur auf mich bezogen, er frass nichtmal mehr was wenn ich nicht zuhause war) aber Gismo steckte es super gut weg. Er zeigte mir dann sogar noch alles, wie ich ihn abholte nach 5-6 Tagen, sein Zimmer wo er gelegen hatte, den Behandlungsraum, einfach alles, die süsse Liebesbacke. Und zuhause war er wie ausgewechselt, sofort. Ne, jederzeit würd ich es sofort wiedermachen, auch wenn ich wieder soviel Angst davor hätte das mein Liebling solange alleine ist, aber die in der Klinik haben sich wirklich rührend um ihn gekümmert und er hatte dort Streicheleinheiten und Ansprache genug. Und mich hat er auch nicht vergessen



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Weiterführende Erklärungen:

 

Die SD-Operation/entfernung VS radiojodtherapie

 

SD-Operation-Risiken

Jede Operation birgt ein Risiko in sich.
Die Schilddrüsenoperation ist besonders risikoreich, da diese Drüse sehr stark durchblutet ist und sich die Stimmbandnerven, Nebenschilddrüsen, Nerven, Speiseröhre und Luftröhre in unmittelbarer Nachbarschaft befinden.

  • Blutungen und Nachblutungen können auftreten die eine Bluttransfusion erforderlich machen.
     
  • Wenn die Nebenschilddrüsen verletzt werden ist es meist ein Todesurteil uvm...
  • Narkose-Risiko
     
  • Beschwerden beim Schlucken, Heiserkeit, Atemprobleme sowie Nackenschmerzen.
     
  • Falls die Nebenschilddrüsen (Epithelkörperchen) betroffen sind, kann ein Kalziummangel im Blut mit eventuellen Krämpfen entstehen und zum Tod führen kann.
  • Bei Nervendurchtrennung kann es zu Taubheitsgefühl, Lähmungen und zu einer Stimmbandlähmung kommen, welche bei einseitiger Schädigung zu Atem- und Schluckproblemen, bei beidseitiger Schädigung zu Atemwegsverengung oder -verschluss führen kann. In diesem Fall ist oft ein Luftröhrenschnitt erforderlich.
     
  • Infektionen, Wundheilungsstörungen und überschießende Narbenbildung können entstehen, daraus resultieren Funktionseinschränkungen.
  • FIX Schilddrüsenunterfunktion, da die Schilddrüse grösstenteils oder ganz entfernt werden muss - Lebenslange Einnahme von Schilddrüsenmedikamenten und damit verbundenen laufenden Blutbildkontrollen.

Unsere Ärzte an der Uniklinik meinte das sie eine Operation/Entfernung der SD eher sehr selten machen da dies eine sehr komplizierte Operation ist wo die Überlebenschance mit gerinen 50/50 eingestuft wird zur Nebenwirkungsfreien und Risikofreien Radiojodtherapie - wo der Kostenfaktor der selbe wäre, nur halt ohne Risiko.

 

SD-Radiojodtherapie

die Radiojodtherapie stellt bei gutartigen Schilddrüsenerkrankungen eine nebenwirkungsfreie und risikofreie Behandlungsalternative zur Operation dar.

Das hierbei verwendete radioaktive Jod (Jod-131) sendet eine so genannte Betastrahlung aus, die krankes Schilddrüsengewebe gezielt abtöten und ausschalten kann.
Dabei sucht das radioaktive Jod über den Blutstrom die kranken Schilddrüsenzellen selbständig auf und kann dort gezielt seine Wirkung entfalten. Die Reichweite dieser Betastrahlen beträgt maximal 2 mm, so dass das umgebende gesunde Gewebe und auch die benachbarten Gewebsstrukturen nicht geschädigt werden.

Der einzige Nachteil der Radiojodtherapie besteht darin, dass ein Stationäre Aufenthalt gem. Strahlenschutzgesetz eingehalten werden muss.

Vorübergehend kann durch die Zerstörung von Schilddrüsengewebe eine Überfunktion auftreten

Nebenwirkungen

Nebenwirkungen sind im allgemeinen selten und von geringer Ausprägung: Bei grosser Schilddrüse und hohen therapeutischen Aktivitäten kann 1-2 Tage nach Applikation eine Strahlenthyroiditis auftreten, welche durch Kortison therapeutisch gut beherrscht werden kann. Zur Vermeidung einer Entzündung der Magenschleimhaut wird dem Patienten unter der Therapie prophylaktisch ein Magenschutz verabreicht. Vorübergehend kann durch die Zerstörung von Schilddrüsengewebe eine Überfunktion auftreten, welche eine medikamentöse Behandlung erfordern kann. Bei hohen Dosen (Schilddrüsenkarzinom) und bei wiederholter Anwendung kann es langfristig zur chronischen Entzündung der Speichelddrüsen und Sistieren des Speichelflusses kommen, weshalb während der Behandlung für einen ausreichenden Speichelfluss zu sorgen ist.

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Unsere Anzeichen der SDÜ (Schilddrüsenüberfunktion) - (und in Klammer: Anmerkung von uns nach der RJT):

  • Abmagerung trotz großer Futtermengen (nach ca 5 Tagen Verbesserung Zunahme bemerkt)
  • Aggresiv (selten aber zB bei Fütterungen, TA,...)
  • Anstieg der Nieren und Leberwerte (längerwirkend nachdem die SD medikamentös eingestellt war) – (kann man erst nach TA sagen)
  • Blähungen, stark aufgeblähter steinharter Bauch, Gluckern im Bauch und Darm (seltener geworden jedoch bei uns noch andere Ursache)
  • Dehydrierung (laufende Austrocknung) (nach ca 1-2 Monaten verschwunden)
  • Durchfall
  • Erbrechen
  • Erhöhter Blutdruck <160 (gleich verschwunden)
  • Erhöhter Puls <200 (gleich verschwunden)
  • Fellausfall (besonders Kopf, Kinn, Ohren) (nach ca 10 Tagen verschwunden)
  • Hechelt oft und wirkt erschöpft (vorallem nach kurzem Spielen)
  • Heißhunger , selbst auf ungewohntes Futter (nach ca 3 Monaten verschwunden)
  • Herzrasen (kann man erst nach TA sagen) (ich denke dass das Herz ruhiger schlägt nach 14 Tagen)
  • Kühle Plätze aufsuchend, nur am Boden liegend (Fliesen, Holzdielen,...) - (zum grössten Teil vorbei
  • Lethargie (sofort verschwunden und wieder aufgekratzt, munter, verspielt etc gewesen)
  • Muskelzucken (Vorderpfoten) (war verschwunden nach 14 Tagen wieder da)
  • Nächtelanges Miauen (Vorzimmer/Küche) (sofort verschwunden)
  • Nicht einstellbarer Diabetes (nach der RJT mit Vorsicht zu geniessen und laufend reduzieren müssen die IE)
  • Nicht schmusen (nur kurze Besuche zum schmusen max 5-10 min) (danach wieder verschmust wie eh und je)
  • Nicht schnurren beim Streicheln (nur noch ganz selten kein Schnurren, wenn er sich nicht wohl fühlt - (danach fast wieder durchgeschnurrt)
  • Organvergrösserungen (Herz, Leber,...) (1 Monat später alle Organvergrösserungen zurückgegangen)
  • Schlaflosikeit/Schlafstörungen verbunden mit kurzen festen tiefen Schlaf (nicht zu wecken) und Träumen (nach ca 10 Tagen verschwunden)
  • Schnelle Atmung, wie wenn die Katze keine Luft bekommt
  • Schwanz peitschen (weiss nicht ob Gismo nicht ne Entzündung wo hat – kann man erst nach TA sagen)
  • Starrer Blick / durch einen hindurchsehen (sofort verschwunden)
  • Struppiges Fell (nach ca 14 Tagen seidig/glänzend geworden)
  • Tastbefund am Hals (nach 1 Monat verschwunden)
  • Übelkeit (verschwunden)
  • Übelriechender Kot / vermehrtes übelriechendes Pupsen (verschwunden)
  • Überall in der Wohnung daneben piseln (bevorzugt vor oder neben der Katzentoilette) (verschwunden - war dann noch ein HWI bei uns zusätzlich)
  • Unruhe / ständig auf und ab gehen (erst nach ca 10 Tagen verschwunden)
  • Unwohlsein, Nicht gut fühlen, Krank aussehen/tun (tageweise noch vorhanden... kam dann bei uns von HWI und SDU etc)
  • Vermehrte Futteraufnahme (extremer Heisshunger, nicht satt werden) (danach nach ca 3 Monaten vorbei)
  • Vermehrtes Gähnen (nach ca 5 Tagen weniger, nach 14 Tagen nur noch sehr selten)
  • Vermehrtes Schlucken / Schluckbeschwerden (erst nach ca 10 Tagen verschwunden)
  • Vermehrtes Trinken und Urinierens abwechselnd mit wenig Urinieren und nicht trinken (verschwunden)
  • Verschreckt / Ängstlich (zB.wenn Besuch kommt) (geblieben)
  • Verstecken / Verkriechen / Zurückziehen (sofort verschwunden)
  • Wirkt reizbar und nervös (sofort verschwunden)



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Quellen:

www.vetmeduni.ac.at/radioonkologie-und-nuklearmedizin/dienstleistungen/nuklearmedizin-kleintiere/therapien/radiojodtherapie-bei-der-katze/
http://www.vetmeduni.ac.at/de/radioonkol...-bei-der-katze/
http://www.tierklinik-norderstedt.de/uns...diojodtherapie/

http://www.uni-giessen.de/cms/fbz/fb10/i...adiojodtherapie
http://www.med.vetmed.uni-muenchen.de/ei...perthyreose.pdf


Mein persönliches Tagebuch: "Gismos Geschichte"
429958.forumromanum.com/member/forum/entry.user_429958.1187552651.1111663598.radiojodtherapie-katzendiabetes.html?onsearch=1

429958.forumromanum.com/member/forum/entry.user_429958.1187552651.1111891738.tage_nach_radiojodtherapie_gismo-katzendiabetes.html?onsearch=1

429958.forumromanum.com/member/forum/entry.user_429958.1187552651.1112398695.update_gismo_monate_nach_rjt-katzendiabetes.html?onsearch=1

429958.forumromanum.com/member/forum/forum.php?q=gismo_monate_nach_rjt_sdu-katzendiabetes&action=std_show&entryid=1112778848&mainid=1112778848&threadid=1187552651&USER=user_429958&onsearch=1

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Kosten:

Insgesamt alles zusammen Euro 800,00

Da war die Szintigraphie, die Jodbehandlung, der stationäre Aufenthalt für einen "Intensivpatienten" (da Akromegalie und Diabetes) samt All-Inclusive dabei (Gismo wurde auch Hühnchen gekocht von den Schwestern dort privat) - die Untersuchungen vorher, wie Blutbild, Herz-Ultraschal mit Farbdoppler und Abdomenultraschal gesamt (Bauchraum).

Die reine RJT mit Szintigraphie und Sedierung kostete glaub ich ca 650,00-670,00 Euro. - Das gleiche würde eine Schilddrüsen-Operation kosten, jedoch mit irrsinnigen Risiken verbunden während der Op sowie nach der Op und eine lebenslange Gabe von Schilddrüsenmedikamenten und vierteljährlichen Blutbilderkontrollen ein Lebenlang. Da kann man die 5-7 Tage stationären Aufenthalt in Kauf nehmen im Anbetracht auf das was er sich "nachher" alles erspart in seinem Leben.

 

Gismo´s RJT an der VetMed Uni Wien:

Wir, sprich Gismo hatte 2 große Karzinome in der Schilddrüse (je 1 in einem Lappen) laut Szintigraphie (da haben mich die Ärzte sofort angerufen wie er noch unter der Szinti lag und dann haben wir nochmal kurz besprochen, wie es weitergeht und ob wir es machen. Da die Knoten jedoch zum Glück "gutartig" aussahen machten wir die RJT und der Arzt verabreichte Gismo das Iod131. Ich war da dabei am Telefon. (Achja, Gismo war nach der Quarantäne quasi "Geheilt" sprich die Karzinome waren innerhalb 3 Monate zerstört und die Karzinome besiegt ^^

Achja, die Betreuung dürft super gut gewesen sein dort an der Veterinärmedizinischen Universität Wien (sie nehmen glaub ich auch nie mehr als 2 pro Woche auf), Gismo war wie, wenn ich ihn vom Urlaub abholte danach. Also er dürfte viel bespielt, beschmust und bespast worden sein, für ihn wurde extra gekocht da drinnen etc.... Medizinische Versorgung war TOP (es gab einigemale Komplikationen von Gismo selbst - er konnte einen Nacht-Pfleger absolut nicht leiden und die ersten beiden Male um Mitternacht wie der BZ messen kam ist Gismo ausgetickt und hatte vor lauter Panik schieben einen Atemstillstand - er wurde sofort an ein Sauerstoffzelt angehängt etc.... (woanders hätt er das nicht überlebt)). Und ich wurde 2x täglich angerufen (minimum). Vormittags von der Visite aus und Nachts von der Abendärztetour. Jeden Tag Fix. Was will man mehr.

Sein Lieblingsfutter hab ich ihm mitgegeben in seiner Spitalstasche sowie seine Leckerli nachn Messen und Spritzen (Die Messplättchen und Nadeln etc... fürs Insulin wurde auch von der TK bereitgestellt und 2-4x tgl BZ genommen). Sein Lieblingsspielzeug sowie Decken und Polster hab ich ihm auch mitgegeben (wie gesagt, bis aufs restliche Futter und das BZ-Messgerät etc) hab ich sonst nix mehr mitbekommen nach Hause.

Nach der RJT waren wir noch 1x Monat zum Blutbild (Leber, Nieren und T4 (Schilddrüsenwerte) nehmen und kontrollieren). Glaub 1 Monat danach nochmal ein Ultraschal vom Herzen und den Organen und alles andere wie Blutdruck etc kontrollieren. Aber das wird sicher der Doc mit euch genau besprechen dann....


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Das WICHTIGSTE an einer SDÜ / RJT - Überlegung sind -

                                       DIE NIEREN


..... auf der Seite sieht man sogar auch Bilder von einem "Zimmerchen" in der Nuklearmedizin während des Strahlenaufenthaltes. (Bei uns lagen noch sehr viele Fleckerteppiche herum am Boden etc....)


Auch ist hier die "Nierenproblematik" sehr deutlich beschrieben (ich kopier es aber noch raus, den das ist auch sehr interessant (falls die Internetseite - Quelle - mal weg sein sollte)
(Diese Seite hat mir damals auch sehr viel geholfen bei meinen Überlegungen das ich mich mal an unseren Österreichischen Spezialisten wandte)

http://www.prokatze.de/hyperthyreose.htm

Wurde eine Schilddrüsenüberfunktion diagnostiziert, dann gibt es verschiedene Möglichkeiten der Behandlung. Alle Behandlungsmöglichkeiten haben zum Ziel, die Schilddrüsenhormone im Blut möglichst auf ein Normalmaß zu reduzieren.

Bis vor einiger Zeit gab es in Deutschland lediglich zwei Behandlungsmöglichkeiten, und zwar
die medikamentelle Therapie, bei der die Produktion der Schilddrüsenhormone mit Hilfe eines Thyreostatikums gehemmt wird, und die chirurgische Entfernung des veränderten Schilddrüsengewebes.
Seit wenigen Jahren steht in Deutschland mit der Radiojodtherapie eine weitere, praktisch nebenwirkungsfreie und dabei hocheffektive Therapiemöglichkeit zur Verfügung. Leider wird dieses Verfahren in Deutschland z.Zt nur an der Justus-Liebig-Universität in Giessen angeboten.

Durch alle drei Therapiemethoden kann den betroffenen Katzen in der Regel gut geholfen werden. Eine gefürchtete Komplikation, die bei allen Therapiemethoden vorkommt, ist eine mögliche Verschlechterung der Nierenfunktion.
Eine Schilddrüsenüberfunktion kann eine vorliegende Niereninsuffizienz bei der Katzen maskieren, so daß nach der Therapie Symptome einer Niereninsuffizienz hervortreten könen. Da die Nieren zum Untersuchungszeitpunkt durch die Schilddrüsenüberfunktin zusätzlich angetrieben werden, erscheint die Nierenfunktion besser zu sein, als sie es tatsächlich ist.

Deshalb ist es sehr wichtig, daß man die Nierenfunktion vor einer Behandlung genauer unter die Lupe nimmt.
Leider gibt es keine praktikable Möglichkeit vorherzusagen, in welchem Ausmaß die Nierenfunktion durch die Therapie zurückgehen wird.

In der Regel kann man sagen, daß wenn sich die Nierenparameter vor der Therapie noch im Normbereich befinden, es eher unwahrscheinlich ist, daß es im Jahr nach der Therapie zu Symptomen einer Niereninsuffizienz kommt. Problematischer sieht es aus, wenn die Nierenparameter bei bestehender Schilddrüsenüberfunktion bereits erhöht sind. Hier kann es sein, daß die Katze nach der Therapie Symptome einer Niereninsuffizienz entwickelt.

In fraglichen Fällen ist es deshalb sinnvoll, zuerst einmal eine Medikamentelle Therapie zu beginnen, da man hier im Falle einer auftretenden Nierenproblematik durch eine einfache Dosisreduktion oder ein Absetzen der Therapie den Ursprungszustand wieder herstellen kann, was nach einer kausalen Therapie (Operation, Radiojodtherapie) nicht mehr möglich ist.
In diesen (eher seltenen) Fällen kann es somit sinnvoll sein, die Katze in einer gewissen Schilddrüsenüberfunktion zu belassen.

Es muss aber auch bedacht werden, daß die Nieren durch die Schilddrüsenüberfunktion deutlich stärker belastet werden, als wenn die Katze schilddrüsengesund wäre. Es wird auch allgemein angenommen, daß die Nieren durch die Folgen der Schilddrüsenüberfunktion längerfristig zusätzlich geschädigt werden.

Neben der Behandlung der Schilddrüsenüberfunktion ist es auch wichtig, die eventuell vorliegenden Folgeerkrankungen zu behandeln. So sollte der Blutdruck kontrolliert und ggf. behandelt werden. Hoher Blutdruck führt bei Katzen nicht selten zu einer plötzlichen Erblindung durch eine Netzhautablösung. Auch das Herz sollte eingehend untersucht werden, und evtl. vorliegende Herzmuskelveränderungen oder Herzrhythmusstörungen entsprechend behandelt werden.


Sprich - wenn die Nierenwerte normal sind bei einer SDÜ und man dann mit einer Medikamentösen Behandlung beginnt und die Nierenwerte im Normalbereich bleiben !!! könnte man eine RJT machen.

Wenn die Nierenwerte normal sind bei einer SDÜ und man mit einer Medikamentösen Behandlung beginnt und die Nierenwerte sich dann verschlechtern zu einer leichten CNI oder CNI dann sollte man keine RJT oder Op machen. Da wäre es sinnvoller mittels den SDÜ-Medikamenten die Nieren so zu steuern, das die Nierenwerte in einem erträglichen Wert bleiben auch wenn die SD vllt höher fahren müsste um die Nieren besser zu durchbluten etc....

Wenn die Nierenwerte vorher bei einer SDÜ schon zu hoch sind, kann es natürlich sein das die Nieren durch die SDÜ schlecht geworden sind (war bei uns so der Fall, bei Gismo). Wenn die Nierenwerte mit der Medikamentösen Behandlung dann sinken, und die SD normal eingestellt ist mit den Medikamenten und die Nieren dann auch im Normalbereich sind könnte man über eine RJT nachdenken mit den Ärzten besprechen und durchführen.
Bleiben die Nierenwerte destrotrotz einer medikamentösen Behandlung weiter hoch oder höher dann sollte man auch hier von einer RJT absehen und weiterhin medikamentös behandeln um einer CNI vorzubeugen bzw. richtig entgegen zusteuern mit Hilfe der SD und einer leichten SDÜ wo die Nieren stärker durchblutet werden (bei einer SDÜ) und somit besser arbeiten.

Hier muss man dann wirklich genauestens mit seinen Ärzten abwägen was besser ist, das Für und Wieder, die Chancen und vorallem die Überlebenschancen alle durchgehen. Bei uns war es wie gesagt sehr schwer, alles an den Grenzwerten, Gismo vertrug aber kein SD-Medikament und hat schon soviel abgebaut und abgenommen das er mir sowieso innerhalb von 1-2 Monaten unter den Armen weggestorben wäre. Er wäre auch noch mit einer leichten CNI, nach der RJT besser dran gewesen, da er noch länger als die vorgegebene Zeit gelebt hätte. Aber mit den Nierenwerten, ist das wirklich eine sehr große Entscheidungsfrage - die nächste große Entscheidung bei einer SDÜ - ist echt nicht einfach diese Krankheit und da sollte man wirklich die "BESTEN" Ärzte um sich haben.

 

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Falls wer Namen (der Docs) für Österreich Wien braucht (die Besten der Besten) dann bitte per PN an mich wenden

 

Impressionen aus Gismo´s Schilddrüsenüberfunktion/Radiojodtherapie-Zeit

Bild 1: Gismo gesund und glücklich

Bild 2: von der SDÜ und seinen Heisshungerattacken geplagt und bereits innerhalb 2 Monate (trotz gut eingestellter SD laut Blutbild) so mächtigst abgemagert sodass er kein weiteres Monat mehr überlebt hätte

Bild 3: Gismo noch kurz vor der RJT - sein ganzes Leben drehte sich nur ums fressen und seine Hungerattacken zu stillen und trotzdem mörderisch abzunehmen (wohl gemerkt laut Blutbild im superschönen Mittelbereich der SD eingestellt - jedoch gesellten sich da auch schon Herzprobleme, Niere, Leber & Co hinzu)

Bild 4: Gismo nach der RJT

Bild 5: Gismo nach der RJT - ihm geht es sichtlich besser

Bild 6: Gismo auf dem Weg zur Kontrolle auf der Onkologie

Bild 7: Gismo ging sehr gerne auf die VetMed und zur Kontrolle nach der RJT - er fühlte sich wohl dort auf dem Klinikgelände

Bild 8: Ein wieder zufriedener und von SDÜ geheilter Gismo 3 Monate nach der RJT

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© by Nicole Schwab - 2013