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Mineralien

Da gäbe es die sogenannten MINERALSTOFFE - diese setzen sich aus den:

 

 

Mengenelemente

 

Calcium (Ca)

Chlor (CI)

Kalium (K)

Magnesium (Mg)

Phosphor (Ph)

Schwefel (S)

Natrium (Na)

 

Spurenelemente

 

Chrom (Cr)

Cobalt (Co)

Eisen (Fe)

Fluor (F)

Iod / Jod (I)

Kupfer (Cu)

Mangan (Mn)

Molybdän (Mo)

Selen (Se)

Silicium (Si)

Vanadium (V)

Zink (Zn)

 

zusammen.

 


Vitamine und Fettsäuren

 

und den VITAMINEN welche sich aus Fettlösliche Vitamine wie

 

Vitamin A

Vitamin D

Vitamin E

Vitamin K

 

und den Wasserlöslichen Vitamine

 

Vitamin C

Vitamin B-Komplex bestehend aus

Vitamin B1 (Thiamin)

Vitamin B2 (Riboflavin)

Vitamin B3 (Niacin/Nicotinsäure)

Vitamin B5 (Pantothensäure)

Vitamin B6 (Pyridoxin)

Vitamin B7 (Biotin = Vitamin H)

Vitamin B9 (Folsäure)

Vitamin B12 (Cobalamin)

 

zusammensetzen.

 

 

Dann gibt es noch die essentiellen und nicht essentiellen

 

Aminosäuren bzw Aminogruppen (Taurin)

 

Alanin (Ala)

Arginin (Arg)

Cystein (Cys)

Glutamin (Gln)

Glycin (Gly)

Histidin (His)

Isoleucin (Ile)

Leucin (Leu)

Lysin (Lys)

Methionin (Met)

Phenylalanin (Phe)

Prolin (Pro)

Serin (Ser)

Threonin (Thr)

Tyrosin (Tyr)

Valin (Val)

 

Taurin


Mengenelemente

Calcium (Ca) = Knochenmineral

Vitamin D erhöht die Absorption von Calcium, Fett auch, wobei zuviel Fett wiederum die Absorption drosselt.
Calcium sollte in einem Verhältnis zwischen 1:1 bis 1,9:1 zu Phosphor stehen - Die häufigste Formel ist bei einem Calcium/Phosphor-Verhältnis von 1,15:1 zu finden
Eine Maus hat 1,4:1 - eine Babymaus 0,9:1 - eine Ratte
1,9:1 - eine Babyratte 1,9:1 - ein Kaninchen 1,3:1 - ein Hamster 2,5:2 - Küken 1,4:1 - eine Meise 3,2:2 - ein Huhn 1,3:1 - kleiner Singvogel 2:1,6 - ein Heimchen 0,5:1 etc.....


Wichtig für

Feste Zähne und Knochen, Herzfunktion, Gesunden Schlaf, Weiterleitung von Impulsen zu Nerven-und Muskelzellen, Aktivierung der Blutgerinnung


Natürliche Quellen:

Knochen oder Knochenmehl, Eierschalen, grünes Blattgemüse, Brennessel, Alfalfa, Löwenzahn, Algen, Milchprodukte, Käse (Hüttenkäse), Nüsse, Eigelb


Nicht natürliche Quellen:

Calcium-Carbonat, Calcium-Citrat


Mangelerscheinung:

Gewichtsvelrust, Appetitverlust, lose Zähne und Zahnausfall, Lahmheiten, Muskelabbau, Krämpfe, Knochendemineralisierung, Rachitits, langsameres Wachstum, Juckreiz (vorallem Haut), Malabsorbation anderer Mineralien


Überdosierung:

schlechte Futterverwertung, Nierenerkrankungen, Lahmheiten bis hin zu Gelenksfehlbildungen, Schilddrüsenunterfunktion (SDU), Magnesiummangel, Verdauungsstörungen


 CHLOR/Chlorid (Ci) = das Gegen-Ion zu Natrium


Wichtig für

zur Bildung von Salzsäure im Magen, Transport von Nährstoffen in die Zellen, Regulierung des Wasserhaushaltes


Natürliche Quellen

Salz, Fisch, Meeresalgen, Eier (Eigelb), Bananen, Kokosnüsse, Blut


Mangelerscheinung

Erschöpfung, fehlende Milchbildung bei laktierenden Hündinnen und Katzen, trockene Haut, Haarausfall, Störungen im Flüssigkeitshaushalt, schlechte Eiweißverwertung


Überdosierung

Durst, Verstopfung, Anfälle, Juckreiz



 Kalium (K) = Sportlermineral

Wichtig für

Beteiligung bei enzymatischen Prozessen, Energiegewinnung, Abbau der Schadstoffe im Körper, Proteinstoffwechsel, Muskel-und Nerventätigkeit, Regelung des Wasserhaushaltes, Säure-Basen-Haushalt, Gesundes-Herz-Kreislauf-System, reguliert den Blutdruck


Natürliche Quellen

Fleisch, Niere, Herz, Lunge, Milz, Eier, Milch, Joghurt, Obst, Weizenkleie, Kartoffeln, Bananen


Mangelerscheinung

durch Durchfall oder Diuretikagabe - Gewichtsabnahme, Haarausfall, Schwäche, Lethargie, Muskelabbau, Herz- und Nierenläsionen


Überdosierung

selten, kommt nur vor, wenn der Hund/Katze nicht ausreichend Urin ablässt


 Magnesium (Mg) = Muskelmineral


Wichtig für

Verwandlung von Eiweißen, Fetten und Kohlenhydraten in Energie, unterstützt die Eiweißsynthese, verhindert Blutgerinnsel, hilft bei der Verwertung von Natrium und Kalium, wichtig für die DNA-Synthese, hilft bei der Knochenbildung, wichtig für die Nervenfunktionen, verhindert Muskelschwäche, unterstützt die Herzfunktion, wichtig für den Stressabbau, Muskelkontraktion, Gesunde Zähne und Knochen, Umwandlung von Blutzucker in Energie, Bildung von Glücksgefühlen/Hormonen


Natürliche Quellen

Knochen und Knochenmehl, Fleisch, Gemüse, Mais, Milchprodukte, Sonnenblumenkerne, Kürbiskerne, Leinsamen, Haferflocken, Nüsse, Bananen, Fisch, Spinat


Mangelerscheinung

Appetitlosigkeit, Reizbarkeit, Lethargie, Depression, Muskelschwäche, Ataxie, verlangsamtes Wachstum, Anfälle, Aortaverkalkung


Überdosierung

keine bekannt, Überschuss wird ausgeschieden


 Natrium (Na) = Elektrolytmineral


Wichtig für

hilft den Säure-Basen-Haushalt zu regulieren, wichtig für Muskelkontraktionen, fördert Wachstum, hilft Nährstoffe an die Zellen abzugeben sowie Abfallprodukte abzutransportieren, wichtig für die Nervenfunktion


Natürliche Quellen

Salz, Fisch, Meeresalgen, Eier, Blut


Mangelerscheinung

Erschöpfung, fehlende Milchbildung bei laktierenden Hündinnen/Kätzinnen, trockene Haut, Haarausfall, Störungen im Flüssigkeitshaushalt, schlechte Eiweißverwertung


Überdosierung

Durst, Verstopfung, Anfälle, Juckreiz


 Phosphor (P) = Energiemineral


Wichtig für

Energiestoffwechsel, Säuren-Basen-Haushalt, Gehirn-und Nerventätigkeit, Blutgerinnung, Übertragung der Erbinformation im Zellkern, gesunde Wachstum, die Knochen- und Zahnbildung, hilft bei Muskelkontraktionen, wichtig für die Verwertung von Eiweiß, Fett und Kohlenhydraten, hilft bei der Zellenbildung


Natürliche Quellen

Fleisch, Knochen und Knochenmehl, Leber, Lachs, Innereien, Milchprodukte, Käse, Eigelb, Nüsse, Pflanzen, Weizenkeime ...


Mangelerscheinung

Kotfressen, Zahnverlust, schlechte Futterverwertung, geringeres Wachstum, Verstopfung, deformierte Zehen, schlechtes Haarkleid, Lahmheit, Knochenbrüche, Rachitis, Unbeweglichkeit, Unfruchtbarkeit


Überdosierung

Calciumaufnahme reduziert, Knochenabbau, Nierensteinbildung, Muskelabbau, Anfälle, Kalkablagerung im Gewebe, Magnesiummangel


 Schwefel (S) = Multimineral


Wichtig für

Aminosäuren des Organismus - aus denen körpereigene Eiweiße hergestellt werden, Entgiftungsfunktionen, Eiweißstoffwechsel, Bestandteil von Bindegewebe - insbesondere Fell und Krallen, reduziert Entzündungen im Körper wie z. B. Arthrose, Allergien, Stoffwechselstörungen und Haut- und Fellprobleme, Schmerzlindernd, steigert die Blutzirkulation, fördert den Knorpelaufbau, untersützt und lindert bei Gelenksbeschwerden, Rückenschmerzen und Nervenschmerzen, stärkt die Schleimhaut im Darmtrakt und der Harnwege, hilft bei chronischer Verstopfung, senkt die Autoimmunreaktion, senkt das Erkältungs-und Infektionsrisiko, stärkt das Bindegewebe und die Haut, beschleunigt die Wundheilung, Kräftigt Krallen und regt das Fellwachstum an


Natürliche Quelle

Fleisch, Eier, Milchprodukte, Nüsse, ein wenig in Pflanzen


Mangelerscheinung

Ein Mangel kann vor allem stumpfes Fell und brüchige Krallen verursachen


Überdosierung

Hängt von der Schwefelverbindung ab - reiner Schwefel ist ungiftig

MSM (Methylsulfonylmethan) ist eine gut verträgliche, völlig ungiftige, natürliche Schwefelform

Spurenelemente

 Chrom (Cr) = Blutzuckerstabilisator


Wichtig für

Kohlenhydrat-und Zuckerverwertung, Regulierung der Blutfette, Regulierung des Blutdrucks, Regulierung des Blutzuckers, unterstützt die Nebennierenrindenfunktion, schützt gegen Herzerkrankungen.


Natürliche Quellen

Fleisch, Gemüse, Obst, Bierhefe, Kartoffeln, Nüsse, Heidelbeeren, Pilze


Mangelerscheinung

Gluckoseintoleranz, erhöhte Cholesterinwerte, erhöhte Triglyzeridwerte


Überdosierung

Hautprobleme, Atemwegsprobleme


Cobalt (Co) = Blutmineral


Wichtig für

ist eine wichtige Komponente des Vitamins B12, fördert die Bildung von roten Blutkörperchen, Herstellung der Erbsubstanz die sogenannte DNS oder DNA, ganz wichtig für die Nerven, für die Aktivierung der Folsäure (Vitamin B9) benötigt. Kobalt wird in der Leber gespeichert.


Natürliche Quellen

Fleisch, Innereien wie Leber, Nieren, Herz. Fisch sowie auch weniger in Milchprodukten wie Käse, Topfen, Joghurt und Eiern (Eigelb) vor.
(kommt in allen Vitamin B12 haltigen Nahrungsmittel vor)


Mangelerscheinung

Störung der Bildung von Blutkörperchen, zu Verkümmerung der Magenschleimhaut, Schäden im Nervensystem, Gedächtnisschwächen und Blutarmut


Überdosierung

keine bekannt (könnte eine Unterfuntkion der Schilddrüse verursachen, Erkrankung des Herzmuskels geht aber immer mit einer Überversorung des Vitamin B12 einher)


  Eisen (Fe) = Blutbildungsmineral


Wichtig für

Bildung der roten Blutkörperchen, Transport von Sauerstoff und Kohlendioxid, Enzymtätigkeit, Homonstoffwechsel, stärkt das Immunsystem/Abwehrkraft, Herzfunktion


Natürliche Quellen

Blut, Fleisch, Innereien wie Milz, Leber, Niere, Lunge, Eier, Nüsse, Sonnenblumenkerne, Kürbiskerne, Spirulina, Fortain, Kartoffeln, Weizenkleie, rote Beete, Spinat


Mangelerscheinung

Rotfärbung des Fells bei hellen Rassen, Anämie, Wachstumsrückstand, Lethargie, struppiges Fell, Müdigkeit


Überdosierung

Gewichtsabnahme, Lebererkrankungen, Eisenablagerung im Gewebe


 Fluor (F) = Zahnmineral


Wichtig für

Aufbau von Knochen und Zähnen, stärkt die Festigkeit von Knochen und Zähnen. Fluor wird auch eine prophylaktische Wirkung gegen
Osteoporose zugesprochen


Natürliche Quellen

Fisch aus dem Meer, fluoriertes Salz, Trinkwasser


Mangelerscheinung

schlechte Zähne


Überdosierung

nicht bekannt


 Iod / JOD (I) = Schilddrüsenmineral


Wichtig für

Schilddrüse, Haut, Fell und Krallen (Haar, Nägel), Herz, zum Stressabbau, Konzentrationsfähigkeit, steuert den Stoffwechsel und reguliert den Energiehaushalt


Natürliche Quellen

Meeresalgen (Kelpalge, Seealge...), Meeresfisch, Krabben, Muscheln, Geflügelfleisch, Eigelb, Milch,


Mangelerscheinung

Kropf, Fellverlust (haaren), Schilddrüsenunterfunktion, Skeletterkrankungen, Lethargie, Hautprobleme


Überdosierung

Schilddrüsenüberfunktion, Appetitverlust, Abwehrschäche, Lethargie, Fieber, struppiges Fell


 Kupfer (Cu) = Multimineral


Wichtig für

stärkt das Abwehrsystem und Immunsystem und verbessert die Abwehr von schädlichen Stoffen und Krankheitserregern (Bakterien...), fördert die Wundheilung, ist notwendig für den Transport von Eisen, Resorption von Eisen aus dem Darm, Bildung von Antikörper, Sauerstoffversorgung des Körpers, Bildung von Hämoglobin, zum Aufbau von Knochen, Haut und Fell und der Bildung von Nervenfasern für das Nervensystem, herzfunktionsunterstützend, hilft bei der roten Blutkörperbildung, unterstützt die Bildung von Knorpel und Bindegewebe


Natürliche Quellen

Fleisch, Knochen, Leber


Mangelerscheinung

Kotfressen, Knochenläsionen, Wachstumsstörungen, Muskelstörungen, Anämie (Blutarmut), Verminderung der Pigmentierung der Haut.


Überdosierung

Hepatitis, erhöhte Leberwerte

Kupfer steht in Wechselwirkung mit Zink und Vitamin C. Das heißt, sie behindern sich gegenseitig in der Aufnahme, sodass eine erhöhte Einnahme dieser beiden Substanzen leicht einen Mangel an Kupfer mit den entsprechenden Symptomen verursachen kann.


 Mangan (Mn) = Enzymmineral


Wichtig für

Zur Energieversorgung, für den Erhalt der Zellstrukturen, Bildung von Knochen- und Bindegewebe, hilft Calcium und Phosphor zu verwerten, wichtig für die Verstoffwechslung von Eiweißen, Fetten und Kohlenhydraten (Energieumwandler), für die Immunabwehr


Natürliche Quellen

(Getreide), Fischöl, Keimlinge, Walnüsse und Haselnüsse


Mangelerscheinung

selten, geschwollene, steife Gelenke, brüchige Knochen, Fettleber, Herabsetzung der Enzymaktivität


Überdosierung

sehr selten: Schädigungen des zentralen Nervensystems, psychische Störungen und Blutbildveränderungen


 Molybdän (Mo) = Energiemineral


Wichtig für

wichtiger Bestandteil der Enzyme, die an der Herstellung der DNS und RNS (Erbsubstanz) beteiligt sind sowie jene, die dafür sorgen, dass der Körper aus Fett Energie gewinnen kann. Produziert Harnsäure in der Niere


Natürliche Quellen

Hühnerfleisch, Leber, Eier, Spinat, Sonnenblumenkerne


Mangelerscheinung

nicht bekannt (zu unerforscht)


Überdosierung

kann bei Wiederkäuer zu Kupfermangel führen


 Selen (Se) = Antioxidanmineral


Wichtig für

schützt als Antioxidans die Zellen vor Schäden durch freie Radikale, unterstützt die Immunabwehr, schützt vor Krebs, ist sehr wichtig für eine gesunde Schilddrüsenfunktion, unterstützend bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen, hält mit Vitamin E den Coenzym Q10-Spiegel


Natürliche Quellen

Kokosflocken, Leber, Eier, Fleisch, Niere, Herz, Lunge, Milz, Eier, Fisch, Gurken, Paranüssen


Mangelerscheinung

eingeschränktes Wachstum, Muskelschwäche, Atemnot, Ödeme, Depressionen, verringerte Fruchtbarkeit


Überdosierung

in sehr hohen Dosen: Vergiftungserscheinungen wie Leberzirrhose, Haarausfall und Herzmuskelschwäche, Erbrechen, Appetitverlust, Nagelbruch oder -ausfall, Atemnot, Speicheln


 Silicium (Si) = Fellmineral


Wichtig für

Elastizität der Blutgefäße, Wachstum von Fell und Krallen, stärkt die Abwehrkräfte, Gesunde Zähne und Knochen, Aufbau kräftiger Krallen und Fell, elastische Haut, fördert die Wundheilung


Natürliche Quellen

Kartoffeln, Mais, Hirse, Reis


Mangelerscheinung

sehr selten, Wachstumsstörungen, einen Verlust der Knochenstabilität mit erhöhtem Risiko für Knochenbrüche, Osteoporose, Haarausfall, brüchige Nägel/Krallen und Veränderungen der Haut wie Trockenheit, Schuppung, vermehrte Hornbildung, Juckreiz, Verdickung und schmerzhafte, gesteigerte Anfälligkeit für Infekte.


Überdosierung

eher keine bekannt

Der Siliciumbedarf ist zudem in höherem Alter erhöht, da der Körper dann weniger Silicium speichert.


 Vanadium (V) = Zellwachstumsmineral


Wichtig für

Knochen- und Zellwachstum


Natürliche Quellen

Fisch, Fleisch, Dille, Pflanzenöle


Mangelerscheinung

nicht bekannt


Überdosierung

Magen-Darm-Traktes und zu grünlich-schwarzen Verfärbungen auf der Zunge.


 Zink (Zn) = Immunsystemmineral


Wichtig für

Wundheilung, Insulinproduktion, Immunsystem, das Knochenwachstum, die Fötenentwicklung, der Synthese von Eiweiß und Kollagen


Natürliche Quellen

Innereien wie Leber, Herz, Lunge, dunkle Geflügelfleisch, Fleisch, Muscheln, Eigelb, Milch


Mangelerscheinung

Ekzeme, Gewichtsabnahme, Haarausfall und Immunschwäche,Veränderungen im Hormonhaushalt und in der Enzymaktivität, Appetitlosigkeit, verzögerte Wundheilung und erhöhte Infektionsgefahr.
Zinkmangel kann entstehen bei chronischen Darmerkrankungen


Überdosierung

Calcium- und Kupfermangel, Eisen- und Kupfermangel.
Akute Zinkvergiftungen führen zu Magen-Darm-Störungen und chronische Zinkvergiftungen zu Blutarmut

 

Fettlösliche Vitamine


Fettlöslich bedeutet das - diese Vitamine tierische Fette als "Transportmittel/Hilfsstoff" benötigen, der sie wie eine Hülle umgibt, um in "wässrige Gebiete" des Körpers transportiert und aufgenommen werden zu können.

Da diese fettlöslichen Vitamine A, D, E und K (Eselsbrücke: "EDEKA") im Körper gespeichert werden kann es bei einer Überdosierung zu einem gesundheitsschädlichem Überschuss kommen und zu Beschwerden führen.

 

Vitamin A = Retinol

Wichtig für

Haare und Haut, Augen, Abwehrkraft/Immunsystem, Gesunde Körperzellen, Gesundes Blut, Nägel, Knochen und Zähne, Fruchtbarkeit, Schilddrüse, Aufbau der Haut und der Schleimhäute, indem es das Zellwachstum fördert, Bildung neuer Erythrozyten, erhöht die Zahl der Leukozyten, für den Proteinstoffwechsel aber auch für den Fettstoffwechsel zuständig, Aufbau und das Wachstum unserer Knochen, beschleunigt den Heilungsprozess von Knochenbrüchen

Natürliche Quellen:

Leber (am besten immer BIO wegen der möglichen Medikamentenrückstände), Eigelb, Lebertran, Fisch,

Mangelerscheinung:

Erhöhte Anfälligkeit für Infekte, verringerte Sehschärfe bis zur Blindheit, Austrockenheit von Fell, Haut, Krallen, Augen und Schleimhäute, Fellausfall, Beeinträchtigung Geruchs-und Tastsinn, verminderter Appetit

Überdosierung:

akute Vitamin A-Vergiftung:  Kopfschmerzen, Schwindel, Erbrechen
Vitamin-A-Überdosierung über mehrere Wochen: vollständigen Verlust der Körperbehaarung
Vergiftung über längeren Zeitraum: erhöhtem Hirndruck, Kalziumüberschuss mit Folgen wie Bluthochdruck und Nierenversagen, Wucherungen der Knochenhaut sowie einer Vergrößerung der Leber und der Milz
Vitamin-A-Überdosierung über Jahre: Tod

Vitamin-A wird über Wochen in der Leber gespeichert. Hitze macht Vitamin A nichts aus. Normaler Vitaminverlust durch längeres Einfrieren

Die Aufnahme von Vitamin A wird behindert durch Antibiotika, Laxantien (Abführmittel) und einige cholesterinsenkende Medikamente.




Vitamin D = Calciferol

Wichtig für

Aufnahme von Kalzium und Phosphor, gesunde Knochen und Zähne, stabiles und belastbares Skelett, kräftigt das Immunsystem, Vorbeugend gegen Osteoporose, Vorbeugend gegen Dickdarmkrebs, wird für die Aufnahme von Vitamin A benötigt, regulierend auf Kalziumhaushalt und den Phosphatstoffwechsel

Natürliche Quellen:

Hering, Aal, Sardine, Thunfisch, Karpfen, Lachs, Regenbogenforelle, Leber, Lebertran, Schmelzkäse, Eigelb, Butter, grünes Blattgemüse

Mangelerscheinung:

Gewebeveränderungen der Knochen und des Nervensystems, z. B. zu Rachitis bei Kitten/Welpen und zu Osteomalazie (Knochenerweichung) bei Erwachsenen.

Überdosierung:

Eine Überdosierung ist nicht möglich durch Sonneneinstrahlung oder nur sehr schwer möglich durch die Deckung von Vitamin-D haltigen Lebensmittel.

Zuviel Vit.D ist gesundheitsschädlicher als zu wenig !

Überdosierung über Vit.D-Präperate aber möglich: Anhebung der Kalziumkonzentration im Blut, die als "Hypercalcämie-Syndrom" zu schweren Organstörungen / Organverkalkungen mit folgenden Erscheinungen führen kann: Herzrhythmusstörungen, häufiges Wasserlassen und Durst, Übelkeit und Erbrechen, Nierensteine und Nierenverkalkung (Kalzium-Ablagerungen in der Niere und den Gefäßen) die sogenannte "funktionelle Niereninsuffizienz, auch kann es zu Missbildungen bei Föten bzw. zum Abort führen.

Obwohl Vitamin D fettlöslich ist kann der Körper nicht viel davon speichern.

Es wird geraten in der Schwangerschaft keinen Lebertran zu füttern um Missbildungen und Abort zu verhindern.




Vitamin E = Tocopherole

Wichtig für

Schutz vor freien Radikalen, fördert die Durchblutung, beschleunigt die Wundheilung, verringerte Narbenbildung, stabilisierend auf Herz-Kreislauf-System, wirken als Antioxidantien, schützt vor Infektionen, stärkt das Immunsystem, verbessert Haut und Fell (eigene Erfahrung: macht es schön seidig),
Für Kitten/Welpen ganz wichtig zur Entwicklung und Festigung ihres Immunsystems und zur Stärkung des Körpers im Wachstum

Natürliche Quellen:

Weizengras !!, Weizenkeime, Sonnenblumenkerne, grünes Blattgemüse, Salat, Alfalfa, Distelöl, Weizenkeimöl, Mandeln, Spirulina, Nüsse, Leinsamen, Lachs

Unnatürliche Quellen:

Vitamin-E-Tropfen (zum Beispiel von Allcura)

Mangelerscheinung:

Fehlgeburten und Geburtsprobleme
Es gibt noch keinen wissenschaftlichen und gesicherten Nachweis über etwaige Mangelerscheinungen, man munkelt nur das Vit.E unter Umständen vielleicht die Entstehung von Krebs, Arteriosklerose (Arterienverkalkung), Parkinson und Alzheimer hemmen "könnte."

Überdosierung:

fast unmöglich: Muskelschwäche und Müdigkeit.

Vitamin E wird in der Leber über einen längeren Zeitraum gespeichert gleich wie das Vitamin A. Jedoch verliert Vitamin E seine Wirkung durch Einfrieren. (umso länger Vitamin E Produkte eingefroren sind umso mehr verliert es an Vitamine)

Der Körper braucht ausreichend Zink, um Vitamin E aufnehmen zu können. Synthetische Eisenpräparate können die Aufnahme behindern.




Vitamin K = Chinone

Wichtig für

Es gibt Hinweise darauf, dass Vitamin K auch eine Rolle bei der Mineralisation der Knochen spielt, die eine Osteoporose (Knochenschwund) zu verhindern vermag. Vitamin K ist wichtig zur Bildung von Proteinen (Eiweißen) und für die normale Blutgerinnung.

Natürliche Quellen:

Hühnerherz, Spinat, Brokkoli, Weizenkeime, Kopfsalat, Hühnerleber, Butter, Haferflocken, Topfen, Hühnerei, Mais

Mangelerscheinung:

Vitamin-K-Mangelerscheinungen können bei bestimmten Krankheiten des Magen-Darm-Traktes sowie nach längerer Einnahme bestimmter Medikamente (Antibiotika, Antiepileptika oder Salicylate) auftreten. Anzeichen für einen Mangel ist eine verstärkte Blutungsneigung. (Blutgerinnungsstörungen)

Überdosierung:

nicht bekannt

Der Körper kann Vitamin K aber nur maximal 14 Tage lang speichern.

Vitamin K ist hitzebeständig aber nicht Lichtbeständig. Bitte Lichtgeschützt lagern.

Wasserlösliche Vitamine


Wasserlösliche Vitamine (Vitamin C und alle B-Vitamine) verteilen sich in allen wasserhaltigen Bereichen des Körpers, zum Beispiel im Blut oder in den Zellzwischenräumen.

Wasserlösliche Vitamine werden im Körper kaum gespeichert – ein Zuviel scheidet er wieder aus. Nur Vitamin B12 kann in der Leber gespeichert werden.

B-Vitamine sollten dem Körper regelmäßig zugeführt werden, da sie nur kurzzeitig gespeichert werden können - für etwa zwei bis sechs Wochen maximal je nach Vitamin abhängig.

Einer Überdosierung ist somit nicht möglich - sollte aber auf Dauer vermieden werden da ein "Zuviel" an Vitaminen über die Nieren mit dem Urin ausgeschieden werden.

WICHTIG: Bei einer chronischen Niereninsuffizienz sollte KEINE Bierhefe verwendet werden aufgrund des sehr hohen Phosphor-Gehaltes der Bierhefe ! ABER CNIchen haben immer einen erhöhten Bedarf an B-Vitaminen




Vitamin B1 (Thiamin) = Nervenvitamin

Vitamin B1 und Vitamin B6 sind besonders für die Regeneration des Nervensystems von Bedeutung: Sie unterstützen körpereigene Reparaturmaßnahmen, indem sie das Wachstum der Nervenfasern fördern. Zudem sind sie gemeinsam an der Erneuerung geschädigter Nerven beteiligt und haben eine schmerzlindernde Wirkung.

Wichtig für

Nervensystem, Wundheilung, Energiehaushalt, Gedächtnis, Verdauung, Herz

Natürliche Quellen:

Fleisch, Rinderherz, Leber, Eigelb, Haferflocken, Sonnenblumenkerne, Weizenkeime, Nüsse, Erbsen, Zucchini, Hefeflocken

Nicht natürliche Quellen:

Bierhefe (nicht bei CNI) oder Vitamin-B-Komplex

Mangelerscheinung:

Leichter Mangel: Verdauungsstörungen, Appetitmangel, zentralnervöse Störungen, Müdigkeit, depressive Verstimmungen, Gedächtnisschwäche, Atemnot, schnellem Puls, Wasseransammlungen (Ödemen).

Schwerer Mangel: starke zentralnervöse Störungen wie Lähmungserscheinungen, Sensibilitäts- und Hirnfunktionsstörungen, Absinken des pH-Wertes im Blut (metabolische Azidose), der ein Versagen des Herzens zur Folge haben kann

Überdosierung:

Überflüssiges Vitamin B1 wird in der Regel über die Nieren wieder ausgeschieden. Zudem kann der Körper über den Verdauungstrakt nur kleine Mengen an Vitamin B1 aufnehmen. Somit kann eine Überdosierung nur durch die Injektion einer hohen Dosis hervorgerufen werden.

Bei einer Überdosierung kann es zu einer allergischen Reaktion, Kopfschmerzen, Krämpfen, Hitzegefühl, Erbrechen, Herzrhytmusstörungen kommen. Um einer Überdosierung vorzubeugen, sollte Vitamin B1 nur oral und nicht über eine Infusion oder eine Spritze zugeführt werden.

Vitamin B1 ist das einzige welches über einen kurzen Zeitraum gespeichert werden kann im Körper (7-14 Tage Maximum)

Vitamin B1 ist Lichtempfindlich (bitte Lichtgeschützt lagern)

Bestimmte rohe Fische enthalten Thiaminase und dieses zerstört Vitamin B1  !!!

Thiaminasehaltige Süsswasserfische welche nicht oft verfüttert werden sollten sind zB: Brasse (Abramis brama), Butterfisch (Peprilus), Felchen (Coregonus), Goldfisch (Carassius auratus), Hecht, Karpfen (Cyprinus carpio), Maifisch (Alosa), Stint (Osmerus eperlanus), Wolfsbarsch (Morone chrysops), Zander (Sander lucioperca)

Thiaminasehaltige Meeresfisch/Seefische zB: Hering (Clupea harengus), Kabeljau, Makrele (Scomber japonicus), Gelbflossenthunfisch/Thunfisch (Thunnus albercares), Sardelle (Anchoa/Engraulis)

Verzichten muss eine Katze aber nicht auf Thiaminasehaltige Fische, wenn man nicht öfters als 1x die Woche eine Fleischmahlzeit mit einer Fischmahlzeit auswechselt. Man kann wenige Stunden später Bierhefe oder Vitamin-B-Komplex füttern und gleicht somit einen Vit.B1 Mangel aus.

Fische verlieren Thiaminase durch kochen oder stark erhitzen.



Vitamin B2 (Riboflavin) = Zellenvitamin

Unterstützt die Aufgaben von Vitamin B6 und Niacin (Vitamin B3) und ist wichtig für die Energieverwertung aus der Nahrung.

Wichtig für

Unterstützt die Umwandlung von Proteinen, Fetten und Kohlehydraten in Energie, bei Stress,

Natürliche Quellen:

Leber, Lachs, Fisch, Fleisch, Eigelb, Mandeln, Spirulina, dunkelgrünes Blattgemüse, Weizenkeime, Milch- und Milchprodukten

Nicht natürliche Quellen:

Bierhefe (nicht bei CNI), Vitamin-B-Komplex

Mangelerscheinung:

Rissen in den Mundwinkeln, Veränderungen an Lippen an der Nase und an der Zungenschleimhaut, Zahnfleischentzündung, ein allgemeines Müdigkeitsgefühl, Halsschmerzen, Hautprobleme, Wachstumsstörungen
Ein schwerer Mangel - der jedoch in unseren Breiten kaum noch auftritt - führt zu Blutarmut (Anämie), Sehstörungen, Wachstumsstörungen, neurologische Störungen

Überdosierung:

nicht bekannt, ein Zuviel wird über die Nieren wieder ausgeschieden

Bei einem großen Vitamin B2-Mangel kann es auch zu Mangelversorgung mit dem Vitamin B3, B6, Folsäure (B9) und Vitamin K kommen.

Vitamin B2 ist zwar hitzebeständig aber nicht Lichtbeständig, bitte immer Lichtgeschützt aufbewahren.

Katzen/Hunde welche an Diabetes oder anderen Stoffwechselerkrankungen oder Nierenkranke leiden haben einen etwas höheren Bedarf an Vit.B2




Vitamin B3 (Niacin/Nicotinsäure) = Nervenvitamin

Wichtig für

gesunde Haut, funktionierende Verdauung, Verwertung von Kohlenhydraten Eiweiß und Fett, Bildung von chemischen Botenstoffen im Gehirn, repariert die DNA in der Zelle und ist für die Zellteilung wichtig.

Natürliche Quellen:

Fleisch, Fisch (Lachs, Thunfisch), Wild und Geflügel, Lamm, Hühnerleber, Eigelb, Spirulina

Nicht natürliche Quellen:

Bierhefe (nicht bei CNI), Vitamin-B-Komplex

Mangelerscheinung:

körperliche Schwäche, Haut- und Schleimhautveränderungen (Maul und Magen/Darm-Trakt), psychische Störungen

Überdosierung:

keine bekannt, ein Zuviel wird über die Nieren ausgeschieden




Vitamin B5 (Pantothensäure)

Wichtig für

entgiftet den Körper, schützt vor Infektionen, gesunde Haut, Energie und Vitalität, Eiweiss-und Fettstoffwechsel, gesundes Bindegewebe und Knorpel, Wachstum und Nerven, Konzentrationsfähigkeit, Bildung von Steroidhormonen (Hormone der Nebennieren), drosselt die Talgproduktion der Haut, Wundheilung, Sauerstofftransport im Blut, Cholesterin, glänzendes Fell

Natürliche Quellen:

Fleisch, Eigelb, Brokkoli, Leber, Niere, Innereien, Pilze, Fisch (Lachs)

Nicht natürliche Quellen:

Bierhefe (nicht bei CNI), Vitamin-B-Komplex

Mangelerscheinung:

bei sehr hohen Dosen: Steifheit und Schmerzen der Glieder, Durchfall, Kopfschmerzen, Müdigkeit, Schlaflosigkeit, Verdauungsstörungen sowie Taubheit und Kribbeln in Händen und Füßen

Überdosierung:

nicht bekannt, ein Zuviel wird über die Nieren ausgeschieden

Diabetiker und Darmkranke Katzen/Hunde sowie Nierenkranke haben einen erhöhten Bedarf an Vitamin B5 (Pantothensäure)




Vitamin B6 (Pyridoxin)

Wichtig für

Stoffwechselverwertung (Energie) von/aus Eiweiß, Nervensystems, die Immunabwehr und die Bildung von Hämoglobin, dem roten Blutfarbstoff, bei Streß, für den Gehirnstoffwechsel, für einen stabilen Blutzucker, Neurotransmitter für Abläufe wichtiger Aminosäuren

Natürliche Quellen:

Fleisch (Huhn), Fisch (Lachs), Nüssen, Hirse, grüner Feldsalat, Kartoffeln, Bananen, Eigelb

Nicht natürliche Quellen:

Bierhefe (nicht bei CNI), Vitamin-B-Komplex

Mangelerscheinung:

Schwäche, Reizbarkeit, Dermatitis (Hautentzündungen), Anämie (Blutarmut), neurologischen Störungen.
Ein chronischer Mangel kann Nervenschädigungen hervorrufen

Überdosierung:

bei extremer Überdosierung: sensorische Neuropathie mit Gangstörungen, Reflexausfällen und Störungen des Tast- und Temperatursinns.




Vitamin B7 (Biotin = Vitamin H) = Stoffwechsel

Wichtig für

stärkt Haut, Fell, Schleimhäute, glänzendes seidiges Fell, ausgeglichenen Fettstoffwechsel, Muskelzellen, Nervenzellen, Glukosebildung, Abbau von Fettsäuren, Abbau einiger Aminosäuren, Regulierung des Blutzuckerspiegels

Natürliche Quellen:

Hühnerfleisch, Hühnerleber, Rinderleber, Haferflocken, Nieren, Spinat, Bananen, Milch, Spirulina, Eigelb, Nüsse, Fisch (Lachs)

Nicht natürliche Quellen:

Bierhefe (nicht bei CNI), Vitamin-B-Komplex

Mangelerscheinung:

äusserst selten: Haarausfall, stumpfe oder brüchiges Fell und Krallen, Farbveränderungen des Fells, Hautveränderungen, graue Hautfarbe, höhere Infektionsanfälligkeit, Schwäche, Muskelschmerzen, Depressionen, erhöhte Cholesterinwerte, Appetitlosigkeit und Übelkeit, Störungen der Herzfunktion, Störungen des Bewegungsaparates, Veränderung des Stoffwechsels

Überdosierung:

nicht bekannt, ein Zuviel wird über die Nieren ausgeschieden

Eine langfristige Einnahme von Antibiotika kann zu einem Biotinmangel führen sowie auch der übermäßige Verzehr von rohen Eiern.
Im Eiklar ist eine Verbindung (Avidin) enthalten, die die Vitaminwirkung von Biotin aufhebt deshalb sollte man nur 1 Eigelb pro Woche füttern oder im Anschluss an ein Ei etwas Bierhefe oder Vitamin-B-Komplex.




Vitamin B9 (Folsäure) = Wachstumsvitamin

Wichtig für

fördert die Blutbildung, wichtig für Zellerneuerung und Zellteilung, Bildung von DNS sowie für die Eiweißsynthese, Blutbildung von roten und
weißen Blutkörperchen, sowie für die Produktion der Blutplättchen, Schutz vor Schäden des Nervensystems, Stress, Magen/Darm-Tätigkeit, wichtig für eine gesunde Entwicklung der ungeborenen Föten, Kitten haben einen erhöhten Bedarf an Vit.B9

Natürliche Quellen:

Leber, Gurken, Bohnen, Eigelb, Milch, Spinat, Weizenkeime, Nüsse, grünen Blattgemüse, Spargel, rote Rüben, Bananen

Nicht natürliche Quellen:

Bierhefe (nicht bei CNI), Vitamin-B-Komlex

Mangelerscheinung:

Folsäurenmangel kommt sehr oft vor, Blutarmut, Verdauungsstörungen, Missbildungen oder Probleme in der Schwangerschaft/Trächtigkeit

Überdosierung:

nicht bekannt da ein Zuviel über die Nieren ausgeschieden wird

Ein erhöhter Bedarf an Folsäure besteht bei trächtigen und laktierenden Katzen/Hündinnen und nach Einnahme bestimmter Medikamente wie zB. Antiepileptika (sprich bei Epileptiker)

Ebenso einen erhöhten Folsäurebedarf haben Kitten und Welpen im Wachstum wegen des Zell-Wachstums.

Vitamin B9 Folsäure ist immer im Zusammenspiel mit Vitamin B12 und muss beachtet werden.



Vitamin B12 (Cobalamin) = Muskelvitamin

Wichtig für

Knochenbau, Fettverwertung, Nervensystem und Nervenzellen, Bildung von roten Blutkörperchen (Erythrozyten), Muskelleistung, Zellwachstum, Zellteilung und die Bildung von DNS und RNS, Stress, positive Stimmung, Gehirntätigkeit, Eisenverwertung und zur Produktion von Nerven-Botenstoff, Aktivierung der Folsäure, schützende Wirkung auf das Herz-Kreislauf-System

Natürliche Quellen:

Fleisch, Fisch, Käse, Leber, Austern, Fisch (Hering), Eigelb, Spirulina, Milchprodukte

Nicht natürliche Quellen:

Bierhefe (nicht bei CNI), Vitamin-B-Komplex

Mangelerscheinung:

eher selten: Störung der Zellbildung im Knochenmark und Blutarmut, Degeneration bestimmter Rückenmarksbezirke, die zu Dauerschäden des Nervensystems führen, Depressionen und Gedächtnisschwund

Überdosierung:

nicht bekannt

Vitamin B12 ist das einzige wasserlösliche Vitamin welches über einen langen Zeitraum (Jahre) gespeichert (Leber, Muskelatur) wird.



Vitamin C = Ascorbinsäure

Wichtig für

starke Abwehr und Immunsystem, Abwehr freier Radikaler - wichtiges Antioxidant, Bildung von Bindegewebe und Muskeln, gesunde Haut, gesunde Knorpel, gesundes Zahnfleisch, Kalziumstoffwechsel, Elastizität der Blutgefässe, Heilung von Wunden und Verbrennungen, Hilft beim Entgiften der Leber, verbessert die Eisenaufnahme

Natürliche Quellen:

Hagebutten, Himbeeren, Brennessel, Rinderleber, Broccoli, Spinat

Mangelerscheinung:

Erschöpfung, Gelenk- und Gliederschmerzen, Leistungsabfall, Blutungen der Mundschleimhaut und des Zahnfleisches, schlechte Wundheilung, Infektanfälligkeit, Skorbut (bei ganz schweren Mangelerscheinungen über Monate).

Überdosierung:

bei sehr hoher Überdosierung kann es zu Zerstörung von Vitamin B12 kommen wenn es zusammen mit - B12 hältigen Lebensmitteln -  aufgenommen wird, bei Veranlagung die Nierensteinbildung fördern, abführend

Tipp: Vitamin C verbessert die Eisenaufnahme !

Aminosäuren

Aminosäuren

Aminosäuren sind die Grundlage aller Lebensvorgänge, da sie absolut unentbehrlich sind für jeden Stoffwechselvorgang. Die wichtigste Aufgabe stellt dabei der optimale Transport und die optimierte Speicherung aller Nährstoffe (also Wasser, Fette, Kohlenhydrate, Proteine, Mineralstoffe und Vitamine) dar. Die meisten Zivilisationskrankheiten wie Übergewicht, hohes Cholesterin, Diabetes, Schlafstörungen, Erektionsstörungen oder Arthrose sind im Kern auf Stoffwechselstörungen zurückzuführen.

Nur einige Beispiele aufgelistet, es sind alle Aminosäuren sehr wichtig !

  • Alanin (Ala)
  • Arginin (Arg)
    wichtig bei: Muskelaufbau, zur Stärkung des Immunsystems, Stoffwechsel, Wundheilung, Aktivität sowie die Anzahl von Abwehrzellen im Körper erhöht, Botenstoff für Zellen, Blutgefäss erweiternd, Verbesserung der Insulinresistenz bei Diabetes, Arteriosklerose (Gefäßverkalkung), bei Tinnitus, bei Arthrose,
    enthalten in Erdnüssen, Walnüsse, Weizenkeime, Garnelen, Hühnerfleisch, Thunfisch, Hammelfleisch, Haferflocken
  • Cystein (Cys)
    wichtig bei: Stärkung des Immunsystems, bei Osteoporose, verringert Knochenschwund sehr deutlich, Insulinkonzentration im Blut wird gesenkt (Diabetiker aufpassen), Bildung von Abwehrzellen, schützt die Zellen des Nervensystems vor oxidativem Abbau und wirkt somit Erkrankungen wie Alzheimer oder Parkinson entgegen,
    enthalten in hauptsächlich Fleisch davon Huhn, roher Lachs, Hühnerei, Sonnenblumenkerne, Walnüsse
  • Glutamin (Gln)
  • Glycin (Gly)
  • Histidin (His)
  • Isoleucin (Ile)
  • L-Carnitin
    Wichtig bei: unterstützt es Niere und Leber, entgiftend, Schadstoffe abtransportiert,Verbrennung von langkettigen Fettsäuren zu Energie, besonders vom Herzen benötigt, Immunsystem stärkend, senkt den Oxidativen Stress bei Diabetes, senkt den Cholesterin als auch die Triglyceride, Schutz von Nervenzellen und Zellmembranen
    enthalten in "Roten Fleisch wie Rind, Lamm, Hammel, Wild, Pferd...."
    Mangelerscheinung: erhöhte Infektionsneigung, Störungen des Fettstoffwechsels, verminderte Fruchtbarkeit, erhöhtes Herzinfarkt-Risiko da der Herzmuskel stark auf ein ausreichendes Vorhandensein des Vitalstoffs angewiesen ist.
    Überdosierung: keine bekannt
  • Leucin (Leu)
  • Lysin (Lys)
  • Methionin (Met)
  • Phenylalanin (Phe)
  • Prolin (Pro)
  • Serin (Ser)
  • Threonin (Thr)
  • Tyrosin (Tyr)
    wichtig für: steigert die geistige Energie, verbessert die Gehirnfunktion, fördert die Konzentration,
  • Valin (Val)

 

Essentielle Aminosäure bei Katzen 

TAURIN

Taurin ist eine lebensnotwendige Aminosäure für die Katze und da sie es nicht selbst herstellen/synthetisieren kann MUSS Taurin daher zur Nahrung hinzugefügt werden

Wichtig für

Wachstum, Entwicklung des Gehirns, der Augen, zur Stärkung und Beruhigung des Herzens, Teil des Hormonstoffwechsels und Fettstoffwechseln, stimuliert die Freisetzung von Prolaktin und Insulin, bindet freie Radikale, schützt essentielle Fettsäuren und Zellwände vor Oxidation udn Schädigung, ist ein wirksames Antioxidant das dem Körper beim Entgiften hilft indem es Medikamenteund Gifte in der Leber bindet, Bildung der Gallensäure, Entwicklung und Unterstützung des Nervensystems und des Muskelwachstums, Zellschutz, Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Anfallsleiden, Alzheimer, Leberfunktionsstörung, Stoffwechselerkrankungen, reguliert den Cholesterinspiegel, Arthrose und Osteoporose, Blutdruckregulierend, .....

Aktuelle Untersuchungen kommen zu dem vorläufigen Ergebnis, dass Taurin bei der Behandlung einer Lungenentzündung oder Niereninsuffizienz helfen kann. (Stand 5/2014 BMG)


Vorkommen beziehungsweise Speicherung erfolgt in (von höchster Konzentration absteigend zu niedrigsten Konzentration aufgelistet):

Herz, Gehirn, Zentralnervensystem, Blutplättchen, Leukozyten, Skelettmuskelatur, Retina der Augen

Natürliche Quellen

Muscheln (Venusmuschel, Miesmuscheln), Fisch, Herzen, weniger in Fleisch und Milchprodukte

Unnatürliche Quellen

synthetisches Taurin

Mangelerscheinungen

Störung des Immunystems und erhöhte Infektanfälligkeit, Netzhautdegeneration (Auge), Wachstumsstörungen, Herzmuskelerkrankung (Kardiomyophatien), Gewebeschäden

Mangelerscheinungen können auch auftreten infolge einer eingeschränkten Verfügbarkeit von Vitamin B6, Cystein und Methionin

Überdosierung

nicht bekannt. Ein Überschuss wird über die Nieren ausgeschieden.

Da Taurin ätzend wirken kann auf die Schleimhäute sollte es immer in lauwarmen Wasser aufgelöst werden und dann erst ins Futter gemischt werden.

Taurin verliert ihre Wertigkeit bei Hitze und ebenso bei Kälte. Einfrieren vermindert die Bioverfügbarkeit von Taurin ähnlich wie bei Vitamin E. Ums länger es eingefroren war umso mehr verliert es an Aminosäuren.

 

Quellen:
www.aminosäure.orgwww.wikipedia.com
www.
pharmawiki.ch
www.Gesundheit.de
diverse Bücher, Barf-Bücher, Zeitschriften, Artikel, Studien
Erlernte aus dem Kurs bei Swanie Simon

www.wirkstofflexikon.com
"Taurine concentrations in animal feed ingredients; cooking influences taurine content" von A. R. Spitze et al
WholePreyFinal02May29



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